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Frieden beginnt mit Dir

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In Zeiten des inneren und äußeren Aufruhrs, stetig wachsender Anforderungen und Veränderungen, ist es für uns wichtig in stillen Momenten inneren Frieden zu finden.

Wenn wir uns in Harmonie und im Frieden mit uns selbst befinden, tragen wir in diesem Augenblick unseren Teil dazu bei, Frieden in der Welt zu erschaffen.

Jeder einzelne von uns trägt mit seinem bewussten Sein und seiner Präsenz einen Teil zum kollektiven BewusstSein bei. Mit unserem Sein sind wir in der Lage alles zu erschaffen, was wir uns vorstellen. Entscheidend ist unsere innere Ausrichtung, unsere Absicht und unsere Energie.

Wir entwickeln Frieden und Harmonie in uns, wenn wir diese Qualitäten in uns fühlen.

Um Frieden in unserem Inneren zu fühlen, verbinden wir unseren Geist mit unserem Körper und unserer Seele.

Die Weisheit unserer Seele ist tief und rein. Unsere Seele steht mit uns über unseren Körper, unsere Gefühlswelt, Intuitionen, Visionen und Träume in ständigem Kontakt.

In einem Gefühl des Friedens zentriert zu sein macht uns stark und sanft zugleich. In einem Gefühl des Friedens zentriert zu sein, hilft uns dem Fluss des Lebens zu vertrauen. In einem Gefühl des Friedens zu ruhen, hilft uns zu heilen.

Lass uns jetzt zusammen eine Friedensmeditation machen. Denn JETZT ist immer der entscheidende und wichtigste Augenblick.

Ziehe dich an einen geschützten, ruhigen Ort zurück, wo du ungestört bist. Schalte dein Telefon aus.

Vielleicht möchtest du eine Kerze oder ein Teelicht entzünden.

Lass alle Erwartungen an dich selbst und andere los, und öffne dich für einen Raum des Nicht-Wissens, des Nicht- Tuns: Deinen inneren Raum der Stille.

Im bequemen und aufrechten Sitz auf einem Stuhl oder auf dem Boden erlaube dir, dich in deinen Körper sinken zu lassen. Atme weich und fließend ein und aus. Forciere den Atem nicht, sondern lass dich beatmen. Ganz natürlich wird sich ein Rhythmus einstellen, der dich in immer tiefere Entspannung führt. Mit jedem Ausatmen lässt du noch vorhandene Anspannungen über deine Fußsohlen in die Erde abfließen. Im Einatmen nimmst du die heilende Kraft der Erde in dir auf.

Schließe nun deine Augen oder lasse sie auf einem Objekt oder Bild ruhen, das für dich FRIEDEN verkörpert.

Vielleicht ist es die Figur eines Heiligen wie Buddha oder Jesus. Vielleicht ist es das Bild eines prachtvollen Baumes oder eines Regenbogens. Gibt es einen Klang, oder ein Lied, welches dich friedlich stimmt? Welche Farben hat der Frieden für dich?

Verbinde dich mit deiner persönlichen Vision von Frieden, deinem persönlichen Klang, deinem Symbol von Frieden.

Vielleicht möchtest du einen Ton, ein Mantra anstimmen.

Tue das, was sich für dich stimmig anfühlt.

Mit geschlossenen oder offenen Augen, atme tief, weich und fließend, mühelos und ruhig ein und aus, während du dich in das Gefühl von Frieden in deinen Körper sinken lässt. Versenke dich in den Anblick des Friedens entweder vor deinen inneren Augen oder mit Blick auf dein Friedensbild.

Lasse den Friedenston in deinem Körper und in den Raum um dich herum erklingen.

Erlaube dir, dich noch etwas tiefer zu entspannen, und das Gefühl von Harmonie und Frieden in dir zu empfangen, zu fühlen. Öffne dich. Atme sanft und regelmässig weiter und genieße die friedliche Stimmung, die sich in deinem ganzen Sein allmählich ausbreitet. Frieden strömt jetzt durch deinen ganzen Körper, durch dein ganzes Sein.

Verweile so lange, wie du möchtest in deinem inneren Frieden. Gib dir die Zeit, die du brauchst, und kehre dann langsam zurück ins Hier uns Jetzt.

Spüre nach, nehme wahr, was sich verändert hat.

Wiederhole diese Übung so oft du möchtest, aber vor allem dann, wenn du dich innerlich aufgewühlt und unausgeglichen fühlst.

Schäme dich nicht, wenn du hin und wieder Wut fühlst. Wut ist eine Emotion, die, wenn sie unterdrückt oder abgelehnt wird, mit nur noch stärkerer Wucht wiederkehrt, z.B in Form von diversen körperlichen Beschwerden. Atme in akuten Situationen durch die Nase tief in deinen Bauch ein und durch den Mund wieder aus. Du kannst auch im Ausatmen ein lautes HA ausstossen.

Die Energie der Wut ist stark und kann dir, wenn du sie konstruktiv einsetzt, zum Beispiel dabei behilflich sein, Veränderungen vorzunehmen, die dringend notwendig sind. Sie kann wie ein Katalysator genutzt werden. Wichtig ist, dass du die Wut nicht ablehnst, sondern lernst mit ihr umzugehen.

Regelmässige körperliche Betätigung, Yoga und Meditation helfen dir, deine Energien ins Gleichgewicht zu bringen.

Bleibe immer gelöst und natürlich. Sei du selbst. Versuche nicht jemand anderer zu sein, oder andere Menschen zu beeindrucken.

Indem du dich selbst vollkommen akzeptierst und annimmst, und dir erlaubst deinen Kern von liebevoller Harmonie und Frieden zu fühlen, erwachst du zu deinem wahren Wesen.

Deine wahres Wesen ist Liebe. Dein wahres Wesen ist Frieden. Dein wahres Wesen ist frei.

Wenn du dich regelmässig mit deinem persönlichen Friedensgefühl verbindest, wirst du zu einem lebendigen Ausdruck von Frieden in der Welt.

Mit unserer aufrichtigen Absicht und offenen Herzens können wir Frieden und Harmonie in jede Lebenssituation bringen.

Frieden ist. Frieden ist in dir. Frieden beginnt mit dir.

In tiefer Liebe, deine Bindu.

Hör auf dein Herz

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In deinem Herzen wohnt eine tiefe Weisheit, die nur darauf wartet, dass du den Zugang zu ihr findest.

Die Stimme deines Herzens spricht zu dir, wann immer du Hilfe benötigst. 

Dein Herz wird dir immer den Weg weisen, wenn du gelernt hast, hinzuhorchen, seinen Rhythmus zu fühlen, dich zu öffnen für die stärkste Kraft im Universum: DIE LIEBE.

Wenn du dein Herz verschließt, um dich zu schützen, wirst du leider nicht erfahren welche Wunder die Liebe vollbringen kann, und wie wohl es tut seine Liebe auszudrücken ohne Angst vor Ablehnung.

Weil die LIEBE so machtvoll ist, haben auch einige Menschen Angst vor ihr. Sie verschließen ihre Herzen und werden hart. Sie halten ihre Emotionen unter Verschluss.

Liegt es vielleicht daran, dass manch einer verlernt hat auf sein Herz zu hören, und statt dessen dem Intellekt die Vormachtstellung einräumt?

Was bedeutet LIEBE für dich?

Für mich bedeutet LIEBE sich hinzugeben an die Magie des Lebens.

HINGABE bedeutet für mich absolutes Vertrauen in die Kraft der Liebe. Wer sich der Liebe hingeben kann, erfährt FREIHEIT. Wahre Liebe schenkt Freiheit.

Liebe ist allgegenwärtig. In uns und um uns herum. Es ist der Stoff, aus dem das Netz des Lebens gewebt ist. Es ist Liebe, die von jeder Zelle deines Körpers ihr Licht aussendet.

Ein Mensch, der wahrhaftig in der Liebe ist, strahlt wie eine Sonne von innen heraus und erhellt mit seiner Liebe sein Umfeld, heilt mit seiner Anwesenheit.

Zu lieben bedeutet voller Mitgefühl zu sein für alle Wesen dieser Erde. Es bedeutet, die Freude am Dasein zu teilen.

Liebe ist unsere stärkste Heilkraft. Es ist die allumfassende göttliche Liebe, die jedem Wesen auf Erden innewohnt. Jedes Sandkorn, jeder Grashalm, jeder Baum, jedes Tier, jeder Mensch ist eine Manifestation der göttlichen Liebe hier auf Erden.

Wahre Liebe ist das Gegenteil von Angst. Wer wahrhaftig liebt, hat keine Angst vor dem Verlust der Liebe.

Um dich der tiefsten LIEBE zu öffnen, um zu größerer Liebe zu erwachen, beginne mit dir selbst.

Wie kannst du dich selbst lieben?

Auf der Suche nach der Liebe führt dich dein Weg zunächst nach INNEN. Lerne dir selbst voller Akzeptanz zu begegnen.

Beginne damit, die Tiefen deiner Seele zu erforschen. Das ist ein Abenteuer, manchmal erschreckend, manchmal zauberhaft, oft erstaunlich. Es lohnt sich, sich auf diese Reise zu begeben.

Sei sanft mit dir selbst, niemals hart. Wenn du spürst, dass ein Teil von dir sich verhärtet, ist das ein Zeichen, dass du LOSLASSEN musst. Lass diesen Teil los, der immer die Kontrolle haben will. Vergib dir selbst und anderen Menschen, die ihre Liebe noch nicht so frei ausdrücken können oder dir weh getan haben.

Lass die Vergangenheit los, und befreie dich von der Angst verletzt zu werden.

Erlaube dir, dich selbst wie das Kostbarste zu behandeln, was es gibt. Du bist kostbar. Du bist unendlich wertvoll. Du bist ein Bestandteil des NETZ DES LEBENS.

Deine wichtigste Lebensaufgabe ist es dich selbst zu lieben.

Deine Bestimmung wartet darauf, dass du sie findest und ausdrückst. Deine Bestimmung ist es zu lieben und geliebt zu werden. Deine Bestimmung ist es deine Gaben mit der Welt zu teilen, zu wachsen, und dich lernend zu erweitern.

Wenn du die Liebe in dir und für dich selbst entdeckst, fühlst und ausdrückst, wirst du irgendwann die Frequenz der LIEBE ausstrahlen, und dann findet dich die LIEBE wieder.

Verbinde dich mit der LIEBE, die in deinem Herzen wohnt. Werde was du schon immer bist.

Du bist LIEBE.

Dein Herz kennt die Antwort auf alle Fragen. Wann immer du nicht weiter weißt: Befrage dein Herz und hab keine Angst vor der Antwort.

In LIEBE. Deine Bindu.

Finde deine Wahrheit

Finde deine Wahrheit

Unsere innere Wahrheit liegt oft verborgen hinter unseren Ängsten.

Wir alle sind in unserem Leben hin und wieder mit Ängsten konfrontiert. Angst erfüllt in gewisser Weise eine wichtige Schutzfunktion. Aber sie kann uns, wenn sie übermächtig wird, auch lähmen und behindern, wirklich wir selbst zu sein.

Wie so viele Menschen litt ich lange an der Angst nicht gut genug und auf irgendeine Weise verkehrt zu sein. Diese Ängste entstanden durch verschiedene Erlebnisse in meiner Kindheit und Jugend.

Viele unserer Wunden ziehen wir uns bereits in der Kindheit zu. Diese Wunden entstehen zum Beispiel durch psychischen oder physischen Missbrauch oder mentale Manipulation, Mobbing usw. Wenn wir diese Wunden nicht heilen, verursachen sie ein Leben lang Schmerzen. Oft hindert uns eine ungeheilte Wunde aus der Vergangenheit im Hier und Jetzt glücklich und frei zu sein.

Wir waren alle einmal Kinder. Wir alle tragen ein inneres Kind in unserem Herzen, das sich nach Liebe und Zuwendung sehnt.

Vor kurzem kamen aus heiterem Himmel Emotionen der Wut und Traurigkeit im Zusammenhang mit meiner Kindheit und Jugend in mir hoch. Ich erkannte, dass ich wohl doch noch einigen seelischen Schmerz verdrängt hatte. Damals war Verdrängung meine Überlebensstrategie. Doch nun war der Zeitpunkt gekommen, um sich den Wunden zu widmen und sie endgültig zu heilen und zu transformieren. Ich war bereit den Schmerz aus der Vergangenheit loszulassen.

Hier ist meine Wahrheit:

Es hat mich als Kind verletzt, wegen meines Namens und meines Äußeren gehänselt zu werden. Die Reaktion meiner Eltern, als ich ihnen davon erzählte, war nicht sehr mitfühlend. Und so lernte ich, dass meine Gefühle oft nicht ernst genommen wurden, was mich noch tiefer verletzte. Es kränkte mich, dass ein Lehrer im Gymnasium mich regelmässig am Zopf zog, sich über mich lustig machte, und keiner meiner Schulkameraden sich für mich einsetzte. Ich war es selbst, die sich eines Tages wehrte. Der Lehrer wagte es danach zwar nicht mehr mich anzufassen, aber ich fühlte mich von ihm immer mal wieder schikaniert. Es schockierte mich, als eines frühen Morgens, ich übernachtete draussen an einem Seeufer zusammen mit anderen, ein betrunkener Rocker sich an mich heran schlich, und Benzin um mich herum anzündete. Ich blieb körperlich unversehrt. Trotzdem verstörte mich dieser Vorfall sehr. Es verletzte mich, dass mir jemand auf einer Party glühende Kohlen in die Kapuze steckte.

Dies ist eine Auswahl von Erlebnissen und Attacken, die mir in der Kindheit und Jugend das Gefühl gaben, nicht wirklich dazu zugehören oder abgelehnt zu werden für die, die ich war.

Die Emotionen, die mit diesen und ähnlichen Erlebnissen einhergingen, hatte ich lange Zeit tief in mir drin vergraben. Das war damals mein Überlebensmuster.

Oftmals, wenn wir etwas traumatisches erleben, frieren wir unsere Emotionen zum eigenen Schutz ein, damit wir nicht von einer Welle des Schmerzes überrollt werden.

Dies führt im Energiekörper und unseren Chakras zu Blockaden und Störungen. Das hat wiederum zur Folge, dass wir körperliche Symptome bekommen. Ich hatte Zeit meines Lebens Probleme im Verdauungstrakt. In ständiger Hab Acht Haltung zu leben bedeutet Spannung auch im physischen Körper.

Als junger Mensch habe ich also die feine, weiche, verletzliche Seite meiner Seele oft verborgen. Es gab nur wenig Menschen, denen ich wirklich vertraute.

Ich konnte meine weiche Seite auch nicht wirklich annehmen oder gar wertschätzen. Ich hatte auch den Eindruck, dass andere oft nur die Starke in mir sehen wollten.

Auch meine Spiritualität hielt ich lange für etwas sehr persönliches und teilte sie mit niemandem.

Bis ich erkannte und mir erlaubte, dass meine tiefe Sensibilität und meine Spiritualität zu meinen größten Stärken zählen, und demzufolge auch Teil meiner Berufung sind, vergingen etliche Jahre der Selbstfindung.

Wir alle haben viele unterschiedliche Persönlichkeitsanteile.

Wenn wir einen Teil unseres Selbst verleugnen oder nicht anerkennen, dann verletzen wir uns letztendlich selbst. Wir leben nicht unser authentisches Selbst. Wir leiden manchmal still unter einem Schmerz, ohne es wirklich wahrzunehmen. Manchmal gewöhnen wir uns sogar an einen bestimmten Schmerz , weil er schon immer da war.

Ich unterscheide hier bewusst nicht zwischen seelischem und körperlichem Schmerz, weil es für mich keinen Unterschied gibt. Seelischer Schmerz zeigt sich immer auch auf der Körperebene in irgendeiner Form. Die Form kann individuell variieren.

Schmerz hat eine wichtige Funktion. Er macht uns auf eine Wunde aufmerksam. Unser Körpergefühl und unsere Konstitution ist ein Spiegel unserer inneren, seelischen Verfassung.

Hören oder fühlen wir, was unsere Seele uns zu sagen hat? Verstehen wir ihre Signale?

Nun war die Zeit gekommen mein inneres Kind, den gekränkten Jugendlichen in mir sanft an die Hand zu nehmen und alle Emotionen zu akzeptieren, die sich in diesem Zusammenhang zeigten.

Loszulassen bedeutet auch zu verzeihen.

Zu vergeben bedeutet nicht, dass ich das verletzende und übergriffige Verhalten gutheisse oder vergesse. Es ist wichtig gesunde Grenzen zu setzen und aufrecht zu erhalten.

Aber ich habe entlang meiner spirituellen Reise erkannt, dass mich Verzeihen frei macht vom Schmerz, der lange im Verborgenen schlummerte.

Niemand kann mich demütigen, weil ich erkannt habe: Wie andere Menschen sich mir gegenüber verhalten, hat nichts mit mir zu tun, aber alles mit ihnen selbst.

Es fühlt sich befreiend an. Eine neue Leichtigkeit macht sich in meinem Herzen bemerkbar.

Ich bin nun selbst dieser Mensch, den ich mir damals oft an meiner Seite gewünscht hätte:

Ich bin ein freier Geist, der die Essenz deiner Seele erkennt. Ich unterstütze dich liebevoll deine innere Wahrheit zu finden. Ich helfe dir deine Vergangenheit zu heilen, und deine Ängste zu verstehen. Ich zeige dir, wie du deine Verletzlichkeit zu deiner größten Stärke werden lässt.

Ich unterstütze dich dabei, dein inneres Feuer wieder zu entfachen, und deinen inneren Heiler zum Leben zu erwecken.

Ich unterstütze dich dabei deinem Schmerz mit Liebe zu begegnen, und alles zu heilen, was der Heilung bedarf.

Aus Liebe für dich selbst wird Liebe zum Leben.

Entdecke sie wieder: Die Magie des Lebens. Die Magie DEINES Lebens.

Alles Liebe. Deine Bindu.

Jahresbeginn: Zeit für Ruhe, Reflexion und Meditation

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Das Jahr 2017 hat gerade erst begonnen.

Vielleicht spürst du bereits die Energie des Phönix, des heiligen Feuervogels, die dieses Jahr dominieren wird.

Der Phönix ist ein Vogel, der sich aus der Asche des alten, verbrannten erhebt. Er ist ein Symbol der Auferstehung, der Wandlung und Erneuerung. In der chinesischen Astrologie ist 2017 das Jahr des Feuerhahns.

Feuer setzt viel transformierende Energie frei. Wir sind aufgefordert, diese Kraft in gute Bahnen zu lenken, und bekommen die Möglichkeit unser volles Potential auszuschöpfen.

Mit der Energie des Feuervogels Phönix können wir alle Hindernisse überwinden, um frei zu werden und voller Tapferkeit und Leidenschaft unsere Führungskraft annehmen.

Und doch: Noch ist nicht die Zeit gekommen, in Aktion zu treten, und an die Umsetzung von Plänen und Zielen zu gehen. Viele Menschen können es nicht abwarten, und setzen sich und andere unter Druck.

Schnelle Weiterentwicklung zu erzwingen ist ein Gewaltakt, und ignoriert den natürlichen Rhythmus der Natur und den Prozess des Wachsens.

Es gibt eine Zeit im Jahr, die dafür vorgesehen ist, alles langsamer und bedächtiger anzugehen. Und dies ist die Jahreszeit Winter. Die Erde ruht.

In der westlichen Welt nehmen viele Menschen kaum noch wahr, welch wunderbares Beispiel wir uns an Mutter Natur nehmen können, um ausgeglichener und in Harmonie mit dem Ganzen zu kommen. Der Winter ist eine Zeit des Kräfte sparens, des Rückzugs und der Erholung. Gönnen wir uns eine Atem– und Ruhepause vor dem nahenden Frühling.

Diese wertvolle Qualität des Innehalten passt zum natürlichen Jahreszeitenzyklus.

Es ist eine Zeit der Reflexion darüber, was wir dieses Jahr erschaffen wollen. Wir wählen die Samen aus, die wir dann im Februar und März säen wollen.

Wenn wir uns den Zyklen des Kosmos öffnen, erkennen wir, dass nicht nur unser eigener Wille entscheidet, wohin unsere Reise uns führt. Die Zeitqualität, die gerade herrscht, ruft uns vielmehr auf, den Plan der Schöpfung zu achten, und uns dem hinzugeben, was sich entfalten will.

Es existiert eine heilige Kraft, die uns sicher führt, wenn wir es zulassen. Es gibt einen heiligen, übergeordneten Plan für alles Leben auf diesem Planeten. Es ist die Zeit gekommen, still zu werden, nach innen zu gehen, um der Botschaft der geistigen Welt zu lauschen.

Diese Botschaft ist ein Geschenk. Kannst du das Geschenk annehmen?

Die Botschaft kann dich dir selbst näher bringen und dir offenbaren, was jetzt im Moment für dich wichtig ist. Die Botschaft kann wertvolle, inspirierende Ideen enthalten, die dir helfen dich neu auszurichten in deinem Leben. Die Botschaft kann dir helfen, dich von altem, undienlichem zu lösen, um dich auf den nächsten Schritt für deine Entwicklung vorzubereiten.

Die Magie des Lebens ist allgegenwärtig.

Werde still. Öffne dich. Lausche. Vertraue. Gib dich hin.

Alles Liebe. Bindu

 

 

 

 

Baumliebe

Mein Freund der Baum

Weihnachten steht bevor, und auch ich spüre die Besinnlichkeit dieser heiligen Zeit.

Wir hier in der abendländischen Tradition schmücken traditionell einen Tannenbaum, und erfreuen uns an seiner Schönheit.

Ich möchte diese Stimmung nutzen und eine Ode an die Bäume und den Wald schreiben.

Wer einmal an der Rinde einer Weisstanne oder am Grün einer Zeder geschnuppert hat, der ahnt vielleicht, was mir der Wald bedeutet.

Jeder Mensch hat seinen ganz persönlichen Lieblingsduft. Für mich ist es einerseits der Geruch des Meeres, besonders der des Atlantiks, den ich als kleines Kind bereits lieben lernte. Ein ebenso starker Sehnsuchts und Lieblingsduft ist für mich der würzige Duft eines Waldes. Ich bin im Schwarzwald aufgewachsen. Der Wald war also schon immer mein Spielplatz, mein Zuhause, meine Oase der Ruhe.

Wie dankbar bin ich den Bäumen für ihre Kraft und Weisheit, die sie seit jeher so großzügig mit mir teilen.

Ja, auch ein Baum kann zu einem engen Vertrauten werden; ein Freund, bei dem du weisst, dass eure Bindung für immer sein wird, dass eure Beziehung nichts und niemand auf der Welt zerstören kann. Diese Art der Verbindung ist mir heilig.

Schon als kleines Mädchen spürte ich den Geist der Pflanzen. Eine jede Pflanze, ein jeder Baum strahlt etwas ganz besonderes aus. Wer sich die Zeit nimmt, und offenen Herzens auf einen Baum zugeht, der wird liebevoll empfangen. Du spürst, wenn du einen Baum zum Freund gewonnen hast: Er lässt es zu, dass du ihn umarmst, und du spürst, wie er dir seine Kraft zukommen lässt. Natürlich kannst du einwenden, dass du jeden Baum umarmen kannst, weil der Baum ja nix dagegen unternehmen kann. Das ist richtig.

Aber es ist etwas anderes, ob du deine Antennen auf senden oder empfangen stellst. Der Ruf eines Baumes kann sehr subtil sein.

Deine innere Bereitschaft, die Weite deines Herzens, deine Hochachtung und Wertschätzung sind ausschlaggebend für ein vertrauensvolles Verhältnis zu Mutter Natur.
Ein interessanter Ausspruch ist unter uns Menschen verbreitet: Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus. Es bedeutet, dass jeder Mensch selbst entscheidet, mitverantwortlich ist, wie eine Begegnung verläuft. Die innere Haltung ist von essentieller Bedeutung.

Meine Liebe zu Bäumen reicht also lange zurück. Immer wieder suche ich Bäume auf, die mich rufen. Sie sind Kraftquelle und Medizin für mich.
Eines Tages möchte ich nach Kalifornien zu den Red Wood Trees. Das sind die größten und ältesten Bäume der Erde. Sie sind mehrere tausend Jahre alt. Aber auch sie sind bedroht von der Geschäftemacherei unbewusster Menschen.
Julia Butterfly Hill wurde als Baumbotschafterin in aller Welt bekannt, als sie Ende der 1990er Jahre 19 Monate auf Luna, einem alten Redwood lebte, um diesen von der Abholzung zu retten und damit auf die gewissenlose Holzwirtschaft aufmerksam zu machen. Mit ihrer tiefen spirituellen Verbundenheit zu Luna gepaart mit einer Beharrlichkeit, die ihresgleichen sucht, erreichte sie, dass Luna nun immer noch steht, und die öffentliche Aufmerksamkeit seither auf dem Schutz der Redwood bestehen blieb.
Julia spricht mir aus der Seele, wenn sie das markerschütternde Geräusch eines fallenden Urwaldriesen und die Wirkung auf sie selbst beschreibt. Es fühlt sich an, als ob ein Familienmitglied stirbt. Diese Stille nachdem der Baum mit einem Donnern und Ächzen umgefallen, gestorben ist…eine unerträgliche Todesstille. Ich kann ihren Schmerz so gut nachvollziehen.

Aber auch ohne Mitgefühl für die gefallenen Bäume, ist es offensichtlich, dass wir uns mit derart unverantwortlichem Verhalten ins eigene Fleisch schneiden. Denn wir vernichten uns letztendlich selber, wenn wir so weitermachen.

Einen Baum zu pflanzen ist also nicht nur ein nachhaltiges, umweltbewusstes Verhalten, sondern auch ein Akt der Nächstenliebe.

Wann wachen noch mehr Menschen auf, und öffnen ihr Herz für das Wesen und die Magie der Bäume? Ich wünsche mir, dass wir wieder zu unserer innigen Verbindung mit Gaia zurückfinden. Dazu will ich meine Beitrag gerne leisten.

Denn tief in uns drin wissen wir es: Wir sind alle verbunden. Wir Menschen sind nicht besser als Tiere oder Pflanzen. Wir haben nur mehr Gehirn. Aber auch das macht uns nicht erhaben über die gesamte übrige Schöpfung. Im Gegenteil: Was wir bereits angerichtet haben mit unserer Maßlosigkeit, unserer Gier und unserem Mangel an Mitgefühl ist katastrophal. Mit unserem großen Gehirn tragen wir auch die größte Verantwortung für diesen magischen Planeten. Wir tragen eine Verantwortung, derer wir gerecht werden müssen. Riesige Flächen an Regenwald sind bereits unwiederbringlich vernichtet. Aber wir können es schaffen, das Ruder noch einmal herumzureißen.

Jeder von uns entscheidet jeden Tag mit, welche Richtung unsere Beziehung zu Mutter Erde nehmen wird.

Nimm Kontakt zu Tieren und Pflanzen auf. Begegne ihnen mit Liebe und Respekt. Hinterfrage deine Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Engagiere dich im Umweltschutz und informiere dich über deine heimischen Gefilde. Es gibt viel zu tun!

Eine sehr unterstützenswerte Organisation gerade im Hinblick auf Bäume und ihre wichtige Bedeutung zum Erhalt eines ausgewogenen Weltklimas ist Treesisters.org. Diese von Frauen für Frauen gegründete noch sehr junge Stiftung macht sich für die Aufforstung der Erde stark.

Lasst uns Bäume pflanzen!

Alles Liebe für euch zu Weihnachten!
In tiefer Liebe für alle Bäume dieser Erde, eure Bindu.

Was auch immer sich zeigt, heiße es willkommen

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Während meiner eigenen spirituellen Transformationsreise bin ich immer wieder mit dieser universellen Wahrheit in Kontakt gekommen.

Wir heilen, wenn wir unseren Emotionen und Gefühlen Raum geben, sich zu offenbaren, und längst vergessen geglaubte Wunden anerkennen, indem wir ihnen endlich die Aufmerksamkeit und die Beachtung schenken, die sie verdienen.

Auch ich habe nach dem Tod meines Vaters intensive Emotionen von Trauer, Wut, Verzweiflung und Traurigkeit durchlebt. Ich habe solch einen intensiven seelischen und körperlichen Schmerz gefühlt, dass ich an manchen dieser dunklen Tage am liebsten auch sterben wollte.
Ich empfand eine riesige Leere, und habe meinen Vater vor meinem geistigen Auge immer wieder gesehen, wie er abmagerte, immer weniger wurde, weil er kaum noch aufwachte, um Nahrung zu sich nehmen zu können. Das Schlucken wird bei einem an Parkinson erkrankten Menschen immer schwieriger. Auch musste er zahlreiche erbarmungswürdige Krisen durchmachen. Diese Erlebnisse waren tief in meine Seele eingesunken und kamen immer wieder  in Tagträumen oder nachts hervor. Das war sehr qualvoll für mich. Ich wurde von heftigen, nicht enden wollenden Weinkrämpfen geschüttelt.
Ich fühlte zeitweise eine riesige Wut auf manch einer der behandelnden Ärzte. Meiner Einschätzung nach, verhielten sich einige von ihnen anmassend und arrogant, und haben auch Fehler in der Behandlung meines Vaters begangen, die seinen Gesamtzustand noch geschwächt haben. Später hielt ich mich an dem Gedankenstrohhalm fest: Sie wussten es nicht besser und haben nach bestem Gewissen gehandelt. Aber manchmal ist leider das beste nicht genug.
Außerdem machte ich mir selbst Vorwürfe bzw., fühlte mich schuldig.
Langsam musste ich mir folgendes eingestehen: Sein Weg war es an dieser Krankheit zu sterben. Ich konnte das lange Zeit weder begreifen noch akzeptieren.

Aber alles, was geschieht, hat einen Sinn. Wenn wir ihn auch nicht immer gleich sehen oder verstehen. Die Magie des Lebens ist manchmal unergründlich für uns.

Gerade deshalb muss die Schulmedizin endlich erkennen, dass der wichtigste Schlüssel zur Heilung in unserer Seele verborgen liegt. Ich wünsche mir, dass sich die Schulmedizin endlich öffnet und die Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele anerkennt, und spirituelle Heiler in die Heilbehandlung mit hinzuzieht. Bisher liegt der Fokus zu sehr auf dem Körper und seinen Organen.
Jede Erkrankung ist jedoch zuerst einmal auf ein Ungleichgewicht im Bereich der Seele zurückzuführen.

Auch auf Trauergefühle bereitet einen keiner vor. In unserer westlichen Gesellschaft wird der Tod und die Trauer weitestgehend immer noch gefürchtet und zu wenig integriert. Trauernde und Hinterbliebene brauchen Hilfe. Denn die Trauer ist ein schwieriger, fordernder und auch verunsichernder Prozess, der an die Substanz geht.

Irgendwann nach einigen Monaten nach dem Tod meines Vaters, habe ich gespürt, wie tief in mir eine weise Quelle erwacht und eine Stimme zu mir sagte: Du trauerst so intensiv , weil du tief und bedingungslos liebst. Wenn deine Liebe groß ist, so ist auch deine Trauer immens. Aber deine Liebe ist größer und stärker als der Tod. Sie wird dich heilen.

Wie wohltuend war es, zu erleben, wie mein Herz langsam heilte, und sich wie eine Rose langsam zur vollen Blüte öffnete. Es war die Zeit gekommen, dass ich erblühte.
Und ich spürte die Botschaft meines Herzens: Dein Leben fängt jetzt erst an.

Ich will nicht verschweigen, dass es sehr hart war. Ohne die Hilfe von Therapeuten und Heilern hätte ich es nicht geschafft. Aber ich habe es überlebt, weil ich es durchlebt habe. Das war meine Rettung.

Auch viele bekannte autobiografische Geschichten haben eindrücklich bewiesen, wie wichtig es ist auf die Signale unseres Körpers zu achten, denn es sind Botschaften unserer Seele, die gehört werden wollen.

Besonders beeindruckend scheint mir die Geschichte der Heilerin Brandon Bays: Sie erlebte eine erstaunliche Heilung ihres vom Krebs deformierten Körpers und ihrer Seele. Im Alter von 39 Jahren, sie lebte ein zufriedenes, erfülltes Leben, wurde ein basketballgroßer Tumor in Ihrem Unterleib entdeckt und es wurde ihr empfohlen diesen sofort entfernen zu lassen. Sie aber hörte auf eine innere Stimme, lehnte die OP ab. Sie schaffte es innerhalb von sechs Wochen den Tumor vollständig zu heilen und aufzulösen, sodass ihr Unterleib völlig rein und gesund zurückblieb.

Das wichtigste im Heilungsprozess war, ausser der Unterstützung ihres Körpers durch eine ausschließlich vegetarische Ernährung, Massagen und ganzheitliche Heilmethoden, dass sie sich längst vergessenen Emotionen aus der Kindheit widmete und diese integrierte und heilte. Ohne das Anerkennen dieser tief verschütteten Emotionen der Enttäuschung, der Trauer und der Wut über ihre Eltern und dem anschliessenden Prozess des Vergebens , hätte sie den Tumor nicht auflösen können.

Es existiert so etwas wie zelluläre Erinnerung. Unsere Zellen tragen schmerzhafte Erinnerungen aus der Kindheit oder auch aus vergangenen Leben in sich und können Krankheiten auslösen, wenn wir diese Wunden nicht heilen.
Jede Krankheit ist demnach ein Ausdruck eines seelisch emotionalen Ungleichgewichts. 

Viele Heiltraditionen verweisen auf die tiefgreifende Heilwirkung durch radikale Vergebung verbunden mit vollkommener Selbstliebe.
Erst wenn du allen Menschen, dich selbst eingeschlossen, vergibst , wird Heilung erst möglich.

Auch ich habe vergeben: Den Ärzten, meinem Vater und schließlich mir selbst. Vergebung bedeutet für mich vor allem eines: Loslassen.

Hört auf die Weisheit eures Körpers und betrachtet jede Erkrankung erst einmal nicht als Störung, sondern bedankt euch bei ihr, dass sie sich zeigt, weil ihr dadurch die Möglichkeit bekommt, etwas zu heilen, was der Heilung bedarf.

Die vielen Farben unserer Seele zu entdecken ist spannend und bereichernd. Ich möchte euch ermutigen, euch auf diese Reise einzulassen, euch selbst tiefer zu erforschen. Es erwarten euch grosse Wunder und grenzenlose innere Freiheit und Segen in vielfältiger Form.
Ihr alle tragt den Schlüssel zu eurem Glück und eurer Heilung in euch.
Sich selbst zu erkennen und anzunehmen ist, nach meiner Erfahrung, eins der grössten Geschenke im Leben, dass jeder sich selbst machen kann. Nehmt euch Zeit dafür und holt euch Unterstützung.

Der Weg nach innen ist auch ein Weg, der es erfordert still zu werden und das Alleinsein nicht nur ertragen zu können, sondern als wohltuenden, heiligen Balsam zur Seelenreifung zu betrachten.

Zum Schluss möchte ich euch noch darauf aufmerksam machen, dass Wachstum und Heilung Zeit brauchen, und ihr nicht ungeduldig und unbarmherzig mit euch selbst umgehen dürft. Seid liebevoll und geduldig mit euch.
Ein weises afrikanisches Sprichwort sagt: „Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Alles hat seine Zeit, und geschieht in genau dem richtigen Augenblick. Der nächste Schritt auf eurer Reise wird sich offenbaren, wenn ihr euch selbst offen und empfangsbereit haltet.

In diesem Sinne: Gute Reise! In Liebe, eure Bindu.

Am Fluss

Schaukel am Fluss

Diesen idyllischen Ort am Fluss entdeckte ich vor einigen Tagen. Augenblicklich fühle ich mich eingeladen unter der Weide auf der Schaukel Platz zu nehmen. Ich geniesse das schwungvolle hin und her mit Blick aufs Wasser und in die Baumkrone. Der Wind fährt mit einem Flüstern durch die Äste und die Blätter rascheln. Die Sonne blitzt an einigen Stellen durch die belaubten Äste, die bis ins Wasser reichen. Kleine Wellen klatschen leise ans Ufer. Das Wasser der Spree ist hier am Ufer gar nicht tief und es sind sogar Muscheln auf dem sandigen Boden zu sehen. In der Nähe ankert ein Lastkahn. Die ganze Szene mutet sehr maritim an.

Schaukel

In wenigen Minuten fühle ich mich an diesem lauschigen Ort wie nach einem Kurzurlaub: Inspiriert, erfrischt und beschwingt. 

Orte am Wasser haben immer schon eine grosse Anziehung auf mich ausgeübt.

Im Wasser können wir ein erfrischendes und reinigendes Bad nehmen und selbst wieder in Fluss kommen. Auch wenn wir körperlich nicht in das nasse Element eintauchen, können wir dem Wasser alles anvertrauen, was uns belastet, um uns seelisch zu reinigen und zu erneuern.

Lasst uns dem Element Wasser in uns vermehrt Aufmerksamkeit schenken. In der Astrologie symbolisiert das Element Wasser das weibliche Prinzip, den Mond und den Bereich unserer Emotionen. 

In diesem Sinne: Go with the Flow!

Alles Liebe. Eure Bindu.  

 

Bezaubernde Botschafter

Immortelle

Seit einiger Zeit, genauer gesagt seit dem Tod meines Vaters, nehme ich die Magie des Lebens immer intensiver in ihrer Vielfalt wahr. Es geschehen zauberhafte Dinge, die mein Leben bereichern, und mir versichern, dass ich nicht alleine bin. Wir sind nicht alleine. Nicht einmal in unseren dunkelsten Stunden. 

Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von der unsichtbaren Welt, der Geistwelt.

Götter und Göttinnen, Engel, Feen und andere Lichtwesen, auch unsere Ahnen, wollen uns helfen unser Leben freudvoller zu gestalten, und Probleme und Krisen leichter zu bewältigen. Sie senden uns Zeichen und Symbole, manchmal auch  klare Botschaften, die uns ermutigen sollen uns selbst und dem Fluss des Lebens zu vertrauen. Sie wählen genau die Sprache, den Kanal, für den wir empfänglich sind. Es kann ein Lied im Radio sein, das uns mit seinem Text auf etwas wichtiges aufmerksam machen möchte. Es kann eine Feder sein, die wir auf unserem Weg finden. In meinem Fall sind es oft pflanzliche oder tierische Botschafter. Ich empfinde das als sehr stimmig. Denn inmitten von wunderschöner Natur fühle ich mich im Einklang mit allem was ist.

Vor ungefähr einem Jahr kehrte ich für ein paar Sommertage in den Schwarzwald zurück. Es waren nur vier Monate nach dem Tod meines Vaters vergangen. In der Großstadt fühlte ich mich mit meiner überwältigenden Trauer fehl am Platze und überfordert. Mein Bedürfnis nach Stille und Natur war riesengross.
Der Wald mit seinem würzigen Duft, den glucksenden Bergbächen, den weichen Moosen und der erhabenen Ruhe erwartete mich bereits.
Das Alleinsein in der Natur ist für mich eines der großartigsten Heilmittel überhaupt.
Denn im Allein – und Stillsein in der Natur erlebe ich mich am intensivsten in Verbindung mit der gesamten Schöpfung. Ich kann frische Energie tanken und Belastendes besser verarbeiten, heilen und loslassen.

An jenem Sommernachmittag im August 2015 war ich jedoch nicht allein, sondern zusammen mit meiner Mutter auf meinem erklärten Lieblingsweg unterwegs. Dieser Weg führt hoch oben am Berg entlang, ist ohne Steigungen angenehm zu gehen, und verläuft in zahlreichen Kurven immer weiter bis er in einen anderen Waldweg mündet. Außer den typischen Fichten und Tannen wird er von vielen Birken und Kiefern gesäumt. Zwischen den Bäumen wachsen Heidelbeeren, Heidekraut und Farne. Bergbächlein sind immer wieder zu hören und zu sehen.
Wir spazierten schweigend und teils in größeren Abständen voneinander entfernt, jeder in seinem eigenen Tempo. Die Sonne schien durch die Baumwipfel und tauchte die Umgebung in ein zartes, grünes Licht. Dieser Spaziergang war Balsam für meine trauernde Seele.

Als wir uns schon wieder auf dem Rückweg befanden, zog eine blühende Pflanze am Wegesrand meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich beugte mich hinunter und nahm sie näher in Augenschein. Sie hatte längliche, zartgrüne, silbrige Blätter und winzige weisse kugelförmige Blüten mit einem noch winzigeren kleinen gelben, puscheligen Stempel in der Mitte. Sie sah einfach zauberhaft aus! Ich hatte so eine Pflanze noch nie im Schwarzwald zu Gesicht bekommen und war mir sicher, dass sie eigentlich woanders, vielleicht im Mittelmeerraum beheimatet war. Jedenfalls pflückte ich ein paar Stengel, um sie zuhause zu bestimmen, und mich noch eine Weile an ihrem Zauber zu erfreuen.

Irgendwann kehrten wir um und langten nach einiger Zeit wieder am Ausgangspunkt unseres Spazierweges an. Eine hochgewachsene Birke markierte den Beginn des Waldweges. Als wir im Begriff waren zu unserem Auto auf die gegenüberliegende Strassenseite zu wechseln und ich noch einmal zurücksah, bemerkte ich, wie an einer bestimmten Stelle am unteren Teil des Birkenstammes zahllose Schmetterlinge saßen.

Zauberhafter Botschafter

Bestimmt 10 grosse Admiralfalter saßen dort seelenruhig auf der dunklen Rinde und taten sich gütlich an dem austretenden, süßen Birkensaft. Einige Schmetterlinge flatterten immer mal wieder auf, tanzten im Spiel des Lichts, des leichten Windes und der Blätter umher und landeten kurz darauf wieder an einer andere Stelle des Baumstamms. Es war ein wahrhaft berückender Anblick.

Völlig verzaubert von diesem Schauspiel stand ich ruhig und für einen Moment wie aus der Zeit getreten da. Mit einem Mal flatterte einer der Schmetterlinge auf und direkt auf mich zu. Er umkreiste mich und ließ sich dann in Höhe meines Herzens nieder. Ich muss erwähnen, dass ich an diesem Tag ein Hemd meines Vaters trug. Ich stehe also da, schaue an mir herunter auf den Schmetterling. Noch nie war ich solch einem zarten Wesen so nah gewesen. Ich fühlte mich zutiefst geehrt vom Vertrauen des wunderschönen Schmetterlings. Er sitzt dort, minutenlang. Mein Atem verlangsamt sich und mein Körper fühlt sich schwerelos an.

Meine Mutter, die Zeugin dieses Ereignisses wird, ruft leise voller Ehrfurcht aus: Das ist Arun, Papa, der inkarniert ist! Es vergehen Minuten der Andacht. Irgendwann flattert der Schmetterling wieder auf, umkreist mich ein weiteres Mal, um sich dann noch einmal auf genau die selbe Stelle niederzulassen. Ich fühle Demut und Dankbarkeit für diese zauberhafte Begegnung. Ein Geschenk des Lebens.
Mein Vater hatte Zeit seines Lebens Schmetterlinge geliebt.

Schmetterlinge bringen uns Leichtigkeit und Freude, wenn wir unter der Last von schweren Ereignissen stehen. Sie symbolisieren spirituelle Transformation und Wachstum. 
Ganz entfernt ahnte ich damals schon, dass mir nach dem Tod meines Vaters eine große innere Veränderung bevorstand.
In jenem Moment erlebte ich die Anwesenheit und Nähe des Schmetterlings als tröstende Geste des Universums.

Zutiefst berührt verabschiedete ich mich vom Schmetterling und von meinen Lieblingsweg.

Zuhause angekommen, konnte ich es kaum abwarten, nach dem Namen der Pflanze zu forschen, die ich von unserem Spaziergang mitgebracht hatte. Doch leider war sie in dem alten Pflanzenbestimmungsbuch meiner Mutter nicht ausfindig zu machen.
Ein paar Wochen später – ich hatte die Pflanze schon fast vergessen – rief mich meine Mutter in Berlin an und erzählte mir, wie ihr Name war: Es ist die Silberne IMMORTELLE. IMMORTELLE bedeutet UNSTERBLICH. Die Silberne Immortelle ist tatsächlich eine Staude, die im Mittelmeerraum beheimatet und eigentlich untypisch für den Schwarzwald ist.

Meine Lieben, auf diese und ähnliche Art versuchen Gott, Engel und auch unsere Ahnen mit uns in Kontakt zu treten.
In meinem Fall wollten sie mich auf eine universelle Wahrheit aufmerksam machen.

Die Wahrheit ist: Wir sterben nie. Nur unser Körper vergeht. Der Tod ist nur ein Teil des ewigen Kreislaufs des Lebens. Unsere Seelen sind unsterblich.

Die Magie des Lebens ist allgegenwärtig. Bleibt offen für zauberhafte Botschaften.

In Liebe. Eure Bindu.

Hilf, und es wird dir geholfen!

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Wir alle tragen das Göttliche in uns. Wir alle sind mit dem Universum verbunden.
Wenn wir diese heilige Verbindung wahrnehmen und wertschätzen, und unser Herz öffnen für göttliche Hilfe, erlauben wir der Magie des Lebens unser Sein zu bereichern. Und dann können Wunder geschehen.

Hierzu möchte ich euch eine Begebenheit aus meinem Leben erzählen, die sich erst vor kurzem ereignet hat.

Neulich war ich mit dem Fahrrad unterwegs zwischen zwei Terminen. Ich hatte es etwas eilig und nahm eine Art Abkürzung durch eine eher unbelebte Wohngegend die meinen Weg an einem Pflegeheim vorbeiführen ließ.
Als ich in die Strasse einbog, in der das Altenheim lag, wurde ich augenblicklich einer zusammengekrümmten, bleichen Frauengestalt im Rollstuhl gewahr, die mitten auf dem Bürgersteig stand, und in meine Richtung blickte. Es war definitiv eine Bewohnerin des besagten Heimes. Intuitiv wusste ich, dass diese Frau mich um Hilfe bitten würde. Und so kam es auch. Als ich auf ihrer Höhe vorbeiradeln wollte und wir Blickkontakt hatten, sprach sie mich an und fragte mich, ob ich sie zu einem nahegelegenen U-Bahnhof schieben könne. Sie würde dort abgeholt werden. Die ältere Frau wirkte zumindest geistig einigermaßen fit und erzählte, dass sie sonst am Sauerstoffgerät hängen würde und nicht oft raus käme. Es war weit und breit kein Mensch zu sehen, auch kein Pflegepersonal. Nur ein Müllmann, der mit einem Besen Unrat zusammenfegte. Innerhalb von Bruchteilen von Sekunden entschied ich ihrer Bitte zu entsprechen. Die Frau sah erbarmungswürdig und einsam aus, und mein Herz krampfte sich zusammen. Ich schloss mein Rad ab und sagte ihr, dass ich mich beeilen müsse, und deshalb gerne etwas schneller schieben wolle. Sie erklärte sich einverstanden. Wir düsten also in leichtem Dauerlauf los.

Kurz schoss mir durch den Kopf, dass das Bild, dass wir abgäben sicherlich auch etwas skurriles hatte: eine Halbinderin, die in Joggermanier mit einer bleichen, verhärmten Frau im Rollstuhl durch die Gegend raste.
Ich fragte sie, ob sie Angehörige hätte, schon die Antwort vermutend: Nein, niemanden. Und es wäre echt Scheiße in dem Heim. Ich schluckte schwer und erinnerte mich: Auch mein Vater lebte die letzten Jahre seines Lebens in einem Pflegeheim und konnte sich kaum noch bewegen, da er schwer parkinsonkrank war.
Im Gegensatz zu der Frau im Rollstuhl hatte mein Vater jedoch zumindest das Glück gehabt, von liebevollem Pflegepersonal umgeben zu sein und regelmässig Besuch zu bekommen.
In Krisenzeiten während diverser Krankenhausaufenthalte waren meine Mutter und ich an seiner Seite. Zum Schluss hatten wir ihn auch in einem monatelangen Sterbeprozess begleitet.
Diese Erlebnisse wurden durch die Begegnung mit der Frau im Rollstuhl wieder in mir lebendig.  Vor knapp einem Jahr hatte sich seine Seele in die ewigen Jagdgründe und in die Freiheit verabschiedet. Seitdem durchlebte ich den intensivsten Prozess meines Lebens. Meine Trauer transformierte mich zu einem völlig neuen Menschen.
Erst seit kurzem spüre ich hoffnungsvoll, dass ich mich wie der Phönix aus der Asche in die Lüfte erheben und den größten Schmerz hinter mir lassen kann.

Während unserer eilvollen Fahrt fragte mich die alte Frau, was ich denn beruflich machen würde. Ich versuchte ihr zu beschreiben, was sich für mich wie eine Berufung anfühlte: Menschen zu unterstützen in schwierigen Lebenssituationen, eine Art spirituelle Wegbegleitung zu bieten. Die Frau verstand mich nur so halb, assoziierte meine Tätigkeit mit der eines Sozialarbeiters. Aber so ganz unrecht hatte sie ja nicht. Ich spürte einen Impuls ihr anzubieten, sie zu besuchen. Gleichzeitig spürte ich aber auch eine Hemmung und Ahnung, dass ich noch nicht soweit war, die Frau in mein Leben zu lassen. Und deshalb ließ ich es sein.
So kamen wir auch schon endlich an dem U-Bahnhof an, und ich verabschiedete mich mit guten Wünschen für sie, drückte ihre Hände. Und Sie bedankte sich bei mir.

Als ich wieder in Richtung meines Rades hetzte, fiel mir siedend heiß ein: ACH DU SCHANDE! DU HAST DEINE TASCHE AUF DEM GEPÄCKTRÄGER MIT ALLEN DOKUMENTEN, GELDBEUTEL LIEGENLASSEN!!! Nur der Schlüsselbund steckte in meiner Jackentasche. In einem atemlosen Gebet rief ich aus: BITTE GOTT HILF MIR!! BITTE MACH, DASS MEINE TASCHE NOCH DA IST!!!!! BITTE HILF MIR JETZT!! AMEN!
Völlig aufgebracht und panisch raste ich zurück Richtung Pflegeheim. Die Entfernung betrug schätzungsweise einen halben Kilometer oder etwas mehr. Als ich wieder in die Strasse des Heimes einbog, schon völlig außer Atem und mit hängender Zunge, sah ich aus der Ferne diesmal eine gross gewachsene Männergestalt mitten auf dem Gehweg neben meinem Fahrrad stehen. Wieder weit und Breit keine andere Menschenseele. Ein Blick auf mein Rad verriet mir: Meine Tasche lag noch auf dem Gepäckträger! Gott sei Dank!!
Der Mann stand ganz einfach ruhig da, mit einer Einkaufstüte in der Hand. Als ich näher kam, erkannte ich, dass er mich strahlend anlächelte! Es war einfach unglaublich! Ich schüttelte ihm die Hände, dankte ihm für seine Hilfe und Aufmerksamkeit. Er hatte das ganze Szenario wohl mitbekommen und war so freundlich gewesen auf mich zu warten. Schon wieder auf dem Rad, rief ich ihm über die Schulter zu: „Sie sind mein Engel! Danke, Danke, Danke! Ich wünsche Ihnen noch ein wunderschönes Leben!!“

Noch während der Fahrt dankte ich auch Gott für seine Hilfe. Danke, dass du mir diesen Engel gesandt hast! Danke, danke, danke! Ich fühlte mich unfassbar selig und glücklich.
Die Magie des Lebens ist allgegenwärtig. Wir müssen nur hinsehen und hinfühlen. Und unser Herz offen halten. Dann passieren wunderbare Dinge.
Meinen nächsten Termin erreichte ich übrigens pünktlich.

Ihr Lieben, seid also gewiss, dass jedes eurer Gebete erhört wird, und den Raum für Wunder öffnen kann. Wenn wir um Hilfe bitten, wird uns geholfen.
So einfach ist das.

Alles Liebe, eure Bindu.

Dankbarkeit

Dankbarkeit-Arun-Om

Dieses Gedicht stammt von meinem Vater, der leider nicht mehr lebt.
Es kam auf wundersame Weise nach seinem Tod zu mir und verkörpert den Geist meiner Ahnen.

In ewiger Liebe und Dankbarkeit.